In einem Land vor unserer Zeit

Sucre, wir wollen es wissen. Wir sind jetzt seit zirka einer Woche hier und so langsam haben wir alles gesehen, was die Reiseführer vorschlagen. Dazu muss man aber auch sagen, dass wir ein ordentliches Tempo hinlegen.

Am Freitag haben wir die Kathedrale Sucres inklusive Museum besichtigt. Zum Einheimischen Preis. Ich meine wir sehen natürlich total bolivianisch aus. Danach ging es ins Casa de la Libertad, wieder zum Preis der Bolivianer. Dass wir den Verkäufern quasi keine Wahl gelassenhaben, weil wir ja nunmal Voluntarios sind und bald einen bolivianischen Pass bekommen, lassen wir mal außen vor.

Zebras haben wir auch getroffen.

Mittags waren wir im Museum für indigene Kunst. Wir wollen jetzt Weben lernen. Und herausfinden was ein Lama Fötus kostet. Die baut man hier nämlich in sein Haus ein, um Unheil abzuwehren. Ich bin kein Fan.

Das Lama Fötus zusammen mit weiteren Opfergaben für La Pachamama
Aber die Muster waren schön.

Danach haben wir eine Kirche gefunden, die offen war und haben auch die noch besichtigt. Es ist total spannend wie viele Jesusstatuen und wie viel Prunk dort zu finden ist.

Weiter ging es am nächsten Tag im Dino Park. Mit 15 Leuten auf 3 Taxis verteilt, sind wir morgens losgefahren, weil einige am Mittag zum Spanischkurs mussten. Der Parque Cretácico verfügt über die größte zusammenhängende Fläche Dinospuren. Senkrecht an einer Wand. Warum? Weil Dinos konnten wie Ameisen usw. senkrecht laufen.

Reisegruppe Lama auf den Spuren der Dinosaurier.

Nein Quatsch. Die Anden sind ein Faltgebirge. Deshalb sind die Spuren jetzt aufgefaltet und damit senkrecht. Nach einem ziemlich anstrengenden Aufstieg (da hat man die Höhe mal ziemlich gemerkt, sonst hatte ich bisher keine Probleme) konnten wir uns dann noch ganze, echte Dinos anschauen. Littlefoot war auch dabei!

Die waren ziemlich laut… Die Geräusche kamen zwar aus den Steinen, aber ich bin mir sicher, dass das trotzdem echte Dinos waren. Auf dem Rückweg ging es dann mit dem Bus über einen riesigen Markt. Dementsprechend hat es lang gedauert. Aber bei 19 Cent pro Fahrt beschwert man sich nicht.

Abends gab es dann Party im Hostel. Der Grund warum wir die Tage davor quasi nicht schlafen konnten. Deshalb die Entscheidung mitzumachen. War tatsächlich ganz cool. Außerdem hat Klaus, der Besitzer vom Hostel uns darum gebeten Stimmung zu machen. Erfolgreich.

Heute sind wir dann mit einem Privatbus (unsere Gruppe war groß genug um den Bus selbst zu füllen) nach Tarabuco gefahren, ein Dorf in dem 3 von unseren Freiwilligen wohnen werden und welches bekannt für seinen Sonntagsmarkt ist. Der Markt ist tatsächlich riesig, aber für ein so abgelegenes Dorf ziemlich touristisch. Auf dem Rückweg hat der Fahrer an einer Lama Farm angehalten. Sooo flauschig😊

Auf der Fahrt ist aufgefallen, dass jedes noch so kleine Dorf einen hoch moderen Sportplatz hat. Sehr suspekt…

Veröffentlicht von lalenalapaz

Hi ich bin Lena, 18 Jahre und aktuell in Bolivien, wo ich ein FSJ in einem Kinderhort in La Paz mache. Außerdem versuche ich mir so viel wie möglich anzuschauen. Follow me around!!!

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